Wie man Geld sparen kann indem man keinen Hochzeitsfotografen bucht

Braucht man wirklich einen professionellen Hochzeitsfotografen – der ist doch soooo teuer!

Fotografieren kann doch heutzutage jeder, egal ob mit einer teuren Kamera oder mit dem Smartphone, außerdem kann man ja mit Photoshop tolle Bilder zaubern – einen teuren Hochzeitsfotografen braucht man wirklich nicht mehr!

Hier die Anleitung mit der man auch ohne professionellem Hochzeitsfotograf auskommt:

1. Miet Dir die Ausrüstung –  300,00 €

Zum Beispiel bei Calumet kann man sich die ganze Ausrüstung ausleihen, man braucht nicht viel, vielleicht zwei Spiegelreflexkameras, eine für Nahaufnahmen und eine für Bilder, auf denen viel drauf soll – damit man nicht immer das Objektiv wechseln muss. Klar ein paar Objektive braucht man auch noch, ein flexibles 24-70mm und natürlich ein 70-200mm – zusätzlich auch noch ein 50mm, damit man mit der Schärfe schön spielen kann und für die Ringe und weitere Details ein Makro. Blitz, Softboxen Funkauslöser nicht vergessen, einen Reflektor für draußen und ein gutes Stativ für die Gruppenaufnahme…

2. Such Dir 2 Freunde, die die Aufnahmen machen – 100,00 €

Jetzt hast Du die beste Ausrüstung mit denen Du geniale Bilder machen kannst. Leider sind die besten Freunde ja auch eingeladen und haben am Hochzeitstag gar keine Zeit. Egal, über Bekannte kannst Du zwei Studenten anheuern, die verlangen auch nur 10 € die Stunde. Also für die Trauung und für die Paar-Bilder rechnen wir mal mit 3 Stunden, An- und Abreise auch noch mal 1 Stunde, bei zwei Personen sind das 80 € und wir wollen ja am Hochzeitstag nicht kleinlich sein, da geben wir den beiden auch noch etwas Trinkgeld und runden auf 100 € auf.

3. Bücher und Videotrainings – 50,00 €

Damit auch nichts schief geht und man die Kamera auch richtig bedienen kann, lese ich noch ein Buch über Hochzeitfotografie und schau mir bei Video2brain noch ein Lernvideo an. Zeit habe ich ja genug und Spaß macht mir das ganze auch.

4. Fotografiere den ganzen Tag – 0,00 €

Super, endlich lohnen sich die Mietkosten und die Vorbereitungen, jetzt kann auf Teufel heraus fotografiert werden. Da werden sicherlich gute Bilder dabei sein. Den Ablauf einer Hochzeit kennt man ja, da werde ich schon zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

5. Nachbereitung mit Photoshop – 100,00 €

Die Bilder sind im Kasten und zum Glück gibt es jetzt bei Adobe die Cloud, da muss ich ja nicht für mehrere tausend Euro die Software kaufen, ich kann diese jetzt günstig mieten. Man sollte schon mit ein paar Monaten rechnen, denn auch hier benötigt man noch ein paar Trainings, aufpassen, sonst sind es schnell mehr als 100,00 €. Aber es gibt ja so einfache Plug-ins, damit entstehen ja von alleine tolle Fotos. Naja, die Plug-ins kosten ja auch wieder was – ne, die 500,00 € spare ich lieber…

6. Internet Album – 25,00 €

So, die Bilder sind nach ein paar Wochen/Monaten fertig und ich kann diese nun auf eine Seite ins Internet stellen damit Freunde und Verwandte diese anschauen können – und auch nur die sollen alle Bilder sehen.

7. Album und Papierbilder – 50,00 €

Im Media Markt kann man doch so tolle Ausdrucke am Automaten erstellen – und ein Album kann man da auch machen. Die Qualität der Abzüge ist zwar fragwürdig – aber passt dann sicherlich zu den Aufnahmen und zur Bearbeitung.

Also, dann fassen wir mal zusammen:

  • Ausrüstung – 300,00 €
  • Arbeitszeit der Studenten 100,00 €
  • Trainings – 50,00 €
  • Nachbereitung – 100,00 €
  • Internetalbum – 25,00 €
  • Papierabzüge – 50,00 €
  • Total: 625,00 €

Warum sollte ich dann einen professionellen Fotografen, der viel Erfahrung mit der Hochzeitsfotografie hat, beauftragen???

Schau mal unter www.photoisten.de und vergleiche…

 

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