Tamron Test – Teil 2

Gestern kam das gute Stück per Post, es handelt sich genauer gesagt um das Tamron 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD.

Aktuell ist mein „Immerdrauf“ das 17-85mm F/4.0-5.6 IS USM von Canon. Auf den ersten Blick wirkt das Tamron etwas kleiner – vor allem „dünner“. Das Tamron hat einen Filtergewinde von 61 mm Durchmesser, das Canon ist um 6mm größer und hat einen Durchmesser von 67mm. Klar, mehr Durchmesser, umso mehr Licht geht rein. Verwunderlich ist dann aber, dass das Tamron mit einer Blende von 3.5 startet und das Canon erst mit einer 4.0. Von der Haptik nehmen sich beide nicht viel, schön ist, dass ebenfalls eine Sonnenblende mitgeliefert wird.  VC steht für Vibration Compensation, dem Bildstabilisator (das was bei Canon der IS ist). Und PZD bedeutet Piezo Drive, dies ist der schnelle und leise Ultraschallmotor für den Autofokus. Wirklich gut finde ich den Zoomlock, hier kann man das Objektiv „abschließen“, damit es nicht von alleine (in der Tasche) rauszoomt. Das passiert nämlich ständig bei meinem Canon und dadurch ist es auch schon mal kaputt gegangen und musste für 90 € repariert werden. Naja, noch habe ich den Unterschied nicht wirklich getestet – und wenn das Tamron das hält was es verspricht, dann ist es das ideale „Immerdrauf“.

Mit dem Paket kam auch gleich die erste Testaufgabe: Die Tele-Strecke.

Ist ja die logische Konsequenz für ein Objektiv mit diesem Spektrum. Sprich man muss ein interessante Fotostrecke aus fünf Bildern erstellen, die die extremen Möglichkeiten des 18-270mm Zoombereichs illustrieren. Man muss ein Motiv finden, das schon in der 18mm-Weitwinkel-Einstellung ein echter Hingucker ist und durch näheres Heranzoomen den Blick auf ein Detail lenken. Insgesamt muss man 5 Bilder abliefern, eins mit 18mm, eins mit 270mm und bei den anderen 3 Bildern darf man die Brennweite selbst bestimmen. Alle Bilder müssen vom gleichen Standort gemacht werden.

So, jetzt heißt es die Ideen umsetzen – hoffentlich spielt das Wetter mit.

Die Ergebnisse muss man bis zum 20.05.2012 abliefern – danach bekommt man die nächste Aufgabe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.